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Das neue Verhältnis zwischen Museum und Kunstmarkt

Aktualisiert: 15. Dez 2018

Wie die aufkeimende Synergie zwischen Institutionen, Markt und Sammler das lokale Kunstschaffen aufwerten kann.

Damien Hirst, The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living, 1991

Seit den ersten Wunderkammern im 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit, sind Museen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft geworden. Und wenn bis anhin Kunstgeschichte und Kunstmarkt im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst weithin parallel verlaufen sind – mit einigen Schnittpunkten – erleben wir in den letzten 10 Jahren eine Tendenzwende, die wir als epochal bezeichnen können: die Wechselbeziehungen zwischen Kunstgeschichte und Kunstmarkt sind sehr eng, und fast immer beeinflusst der Markt die institutionelle Welt oder die Bewertungen des Kunsthistorikers.



Epochale Tendenzwende


“Die Wechselbeziehungen zwischen Kunstgeschichte und Kunstmarkt sind sehr eng, und fast immer beeinflusst der Markt die institutionelle Welt oder die Bewertungen des Kunsthistorikers.”

Auf internationaler Ebene gibt es einschlagende Beispiele – so die Young British School mit Damien Hirst, oder die London School mit Lucian Freud – in denen das neue Verhältnis zwischen Museum und Kunstmarkt zu einem intensiven Dialog zwischen Institutionen/Staat, Markt/Auktionshäuser, und Sammler geführt hat.


Lucian Freud potraitiert Queen Elisabeth II im St. James’s Palace, London, 2000-2001

Künstler im Aufwind


Dank der tatkräftigen und weitblickenden Synergie zwischen dem Museum, wo die institutionelle Absegnung der Künstler stattfindet, dem Auktionshaus, wo es in den letzten Jahren für sie die höchsten Zuschläge gab, und dem Sammler, das grundlegende Bindeglied des Systems, wurde ein virtuoses System in Gang gebracht, das den Künstlern zur landesweiten Anerkennung – und darüber hinaus – verholfen hat. Obgleich sie unterschiedliche Themen, Stile und Problemstellungen repräsentieren, wurden diese Künstler so weit unterstützt, dass sie heute zu den beliebtesten und gesuchtesten zählen.



Die Aufwärtsspirale reiten


“Viele Parteien sind im Spiel. Eine gewiefte interkulturelle Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.”

Im Sinne dieser Entwicklung und der Erwartungen an die zeitgenössische Kunst, habe ich mich auf die abenteuerlichen Reise der künstlerischen Ausdrucksformen gemacht, um die positive Synergie zwischen Künstler, Institutionen, Markt und Sammler als Brückenbauerin tatkräftig zu unterstützen – ich betreibe in Zürich ein Übersetzungsbüro, das auf die Kunst- und Kulturwirtschaft spezialisiert ist: Martina Knecht's Hypertext.



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